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DENA-GEBÄUDEREPORT 2026

The image shows an aerial view of a city with modern buildings and straight streets stretching towards the horizon. Tree-lined areas can be seen between the urban blocks, and in the distance a large white tent stands out among the buildings.
Publication
Germany

DENA-GEBÄUDEREPORT 2026

Der dena‑Gebäudereport 2026 zeigt zentrale Entwicklungen im deutschen Gebäudebestand, darunter Struktur, Baualter, Wohnflächen, Bautätigkeit und energetische Nutzung.

Editorial Team

Der dena‑Gebäudereport 2026 dokumentiert die energetische Nutzung im deutschen Gebäudebestand. Ein großer Teil der Gebäude stammt aus Baualtersklassen vor 1979, die zusammen 60 Prozent des Bestands ausmachen. Diese Baujahre prägen den energetischen Zustand des Gebäudebestands und beeinflussen den Wärmebedarf.

Die Heizstrukturen zeigen deutliche Schwerpunkte. Im Jahr 2024 wurden 56,1 Prozent der Wohnungen mit Gas beheizt. Fernwärme erreichte 15,5 Prozent, während 17,3 Prozent der Wohnungen mit Heizöl versorgt wurden. Wärmepumpen sowie solar- oder geothermische Systeme machten zusammen 4,3 Prozent aus. Diese Verteilung spiegelt die langsame Veränderung der Heizsysteme im Bestand wider.

Der klimabereinigte Wärmeverbrauch lag 2024 bei 149 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Dieser Wert stellt den niedrigsten Verbrauch im betrachteten Zeitraum dar. Die Entwicklung zeigt, dass der Wärmebedarf trotz eines hohen Anteils älterer Gebäude leicht zurückging. Die Wohnfläche pro Person stieg jedoch weiter an und erreichte 49,2 Quadratmeter, was den Gesamtenergiebedarf beeinflusst.

Die Daten verdeutlichen regionale Unterschiede im Gebäudebestand und in der Nutzung von Heizsystemen. Besonders ältere Gebäudegruppen weisen höhere energetische Anforderungen auf. Gleichzeitig zeigt der Report, dass der Anteil neuerer Gebäude ab 2010 nur rund 9 Prozent beträgt, was die Bedeutung energetischer Modernisierungen im Bestand unterstreicht.

Auch die Entwicklung der Bautätigkeit wirkt sich auf den energetischen Zustand des Gebäudebestands aus. Die Zahl der fertiggestellten Wohngebäude sank 2024 deutlich, während der überwiegende Teil der bestehenden Gebäude weiterhin aus Baujahren mit geringeren energetischen Standards stammt.

Zusammenfassend zeigt der Gebäudereport 2026 zentrale Entwicklungen beim Energieeinsatz im Gebäudebestand, darunter Heizstrukturen, Wärmeverbrauch und die Bedeutung des energetischen Zustands älterer Gebäude.

14/01/2026

DENA-GEBÄUDEREPORT 2026.pdf

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