Hochtemperatur-Wärmepumpe modernisiert historisches Wohn- und Geschäftshaus in Kerken
Hochtemperatur-Wärmepumpe modernisiert historisches Wohn- und Geschäftshaus in Kerken
In einem denkmalgeschützten Gebäude von 1715 wurde eine Hochtemperatur-Wärmepumpe installiert, die den Heizbetrieb mit bestehenden Radiatoren ermöglicht und erneuerbare Energiequellen einbindet.
In einem Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1715 in Kerken wurde die bestehende Ölheizung durch eine Hochtemperatur-Wärmepumpe ersetzt. Das Gebäude weist eine Heizlast von rund 30 kW auf und verfügt über ein Wärmeverteilnetz mit überwiegend klassischen Radiatoren. Die neue Anlage ermöglicht Vorlauftemperaturen bis 80°C und arbeitet mit einem Modulationsbereich zwischen 7 und 37,3 kW. Dadurch konnte die historische Gebäudesubstanz erhalten und die vorhandene Wärmeverteilung weiter genutzt werden.
Ein Teil des Betriebsstroms stammt aus der Photovoltaikanlage auf dem Dach. Die Außeneinheit wurde gemäß den Sicherheitsanforderungen für R290-Kältemittel installiert und durch eine Holzeinhausung gegen Witterung und Geräuschemissionen geschützt. Insgesamt werden 385 m² Wohn- und Gewerbefläche nun fossilfrei beheizt; die Trinkwarmwasserbereitung erfolgt über einen Durchlauferhitzer.
Key figures:
- Building condition: historisches, denkmalgeschütztes Gebäude (1715)
- Building type: Wohn- und Geschäftshaus
- Building age: Baujahr 1715
- Primary energy consumption: Nicht angegeben im Artikel
- Energy performance certificate rating: Nicht angegeben im Artikel
- Renewables: Photovoltaikanlage liefert einen Teil des Betriebsstroms
Urheberrechtlich geschütztes Bild: © Remeha (Das Wohn- und Geschäftshaus von 1715 in Kerken bekam eine neue Heizungsanlage)